· 

Tag 2 - Bern und Thun

Heute sind wir um 7.30 Uhr aufgestanden und haben in aller Ruhe draußen gefrühstückt. Gutes Wetter hat uns begrüßt - endlich! Guten Mutes sind wir also nach Bern gefahren, um dann um 11.30 Uhr endlich anzukommen. Schreckliche Baustelle an der Verkehrsinsel, wir haben uns da ganze 3x verfahren!

 

Aber die Fahrt wurde belohnt! Bern, mit 128.000 Einwohnern, hat eine wunderschöne Altstadt, welches von einem türkisblauen Fluss umschlossen wird. Am Fluss befindet sich ein Bärengraben seit dem 16. Jahrhundert. 

 

In der Altstadt sind 6 km lange überdachte Arkaden, wo man schön entlang bummeln kann. Viele Geschäfte gehen mit den Türen bis zum Boden, sind also normalerweise Keller. Bei Feierabend werden dann wortwörtlich die Laden hochgeklappt und ein Zugang zum Geschäft bleibt einem verwehrt. 

 

Nachdem wir unsere Füße in den eiskalten Fluss, neben dem Bärengraben, gesteckt haben, ging es zurück zum Auto. Auf der Ost(?)-Seite von Bern gibt es einen tollen Spiellatz, welches wohl ein wenig nach dem psychomotorischen Konzept gebaut wurde. Sehr schön. 

 

Nun mussten wir wieder aus Bern raus Richtung Thun. Angepeiltes Ziel: Schloss Schadau. Nun, da raus zu kommen aus Bern hat ca. 30 Minuten gedauert - wegen dieser blöden Baustelle. Aber wir sind raus gekommen - Hurra!

 

Endlich in Thun angekommen sind wir mit den Badesachen am Schloss vorbei zum See. Dieser war aber für Schwimmer gesperrt, so dass wir nur den Anblick des Sees mit den Gebirgen drum herum und dem Schloss davor genießen konnten. Da wir für zwei Stunden Parken gezahlt hatten, blieben wir dann auch entsprechend lange dort - verweilten auf einer Bank, genossen die Sonne, und sponnen Hochzeitspläne, da wir ganze fünf(!) Brautpaare innerhalb von zwei Stunden sahen. Die Kleider waren auch sehr bunt: 

--> blau

--> pastell

--> rosa

 

Für die Rückfahrt hatten wir geplant über die Landstraße und den Pass zu fahren. Ich muss sagen, dass es atemberaubend ist durch die Berge zu fahren! 

 

Als wir wieder in Lausanne angekommen sind haben wir uns erst Mal was gekocht, weil es fürs Schwimmen zu kalt war. Komischerweise ging der Gaskocher immer wieder aus. Aber unser Essen war dann irgendwann doch noch warm (es gab Kartoffeltopf aus der Tüte - zusammen mit Wein, Oliven und Käse). Ich stellte den Tisch wieder ins Zelt und Anni und Verena waren in der Zeit Zähne putzen. Verena wollte dann noch nachkommen und die Tür auf der anderen Seite vom Tisch schließen. Es  musste kommen, wie es kommen musste: Verena ist gestolpert und in eine der Kabinen wie ein nasser Tropf gefallen. Die Kabine riss natürlich an allen Enden ab und Verena saß perplex in dem ganzen Stoffhaufen. Ich glaube, der ganze Zeltplatz war dann wach, das Ganze geschah natürlich nicht ganz geräuschlos *hüstel*. Dann kam Anni noch zurück zum Zelt und stolperte erst einmal über eine Campinglampe, um dann später in der (kaputten) Kabine noch einmal zu stolpern. Zum Glück hatte Anni ihr Notnähzeugset mit an Board gehabt, sodass wir die kaputte Halterung wieder annähen konnten. 

 

Solche Schlamassel können aber auch nur uns passieren! Köstlich. :-D 

Kommentar schreiben

Kommentare: 0