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Tag 3 - Lausanne

Schwimmen und Sonnen war heute angesagt - das Wetter auch heute wieder gut. Bevor wir aber zum Badestrand gehen konnten, mussten wir erst noch das Auto prüfen lassen: 

 

"TÜV" mit einem deutschen Familienvater, welcher auch eine behinderte Tochter hat, die im Rollstuhl sitzt. Das Auto hat mit der Zeit angefangen quietschende Töne von sich zu geben und somit auch beunruhigende Gefühle bei Verena. Natürlich - wie immer bei Vorführungen - trat das quietschende Geräusch nicht mehr auf, als er selbst mal damit gefahren ist. Laut ihm ist das Auto in Ordnung, abgesehen vom Kühlwasser, welches fast leer war...

 

Nun konnte es endlich zum See gehen. Wir schwammen (kurz) im See und sonnten uns dann aber überwiegend einfach am Badestrand. Relaxen und nichts tun hat uns allen drei sehr gut getan.

 

Um 15.30 Uhr sind wir wieder zurück am Campingplatz und haben erst einmal heiß geduscht. Anschließend wollten wir Ravioli aus der Dose futtern. Natürlich - bei uns dreien - geht das alles nicht so leicht. Wir hatten tatsächlich keinen Dosenöffner dabei, nur den sporadischen vom Taschenmesser. Wir dachten damit umgehen zu können - Pustekuchen! Ganze 30 Minuten haben wir uns mit der Dose abgekämpft! Sogar als wir den Dosenöffner eines englischen Paares ausgeliehen hatten, konnten wir unsere Dose nicht gescheit öffnen! Aber irgendwann haben wir es doch noch geschafft - meine Herrn! 

 

Bei der ganzen Sache habe ich natürlich auch wieder meine Fähigkeit im Neologismus bewiesen: "Strall"! Stramm und Prall = satt = strall... Was natürlich wieder für Gelächter sorgte. Also ich glaub ja schon, dass man bei jedem Campingplatz wusste, dass wir da sind! 

 

Nun ging es, gegen 18.00 Uhr, auf zur Altstadt von Lausanne. Wir sind lange bis zur U-Bahn gelaufen aber der Blick vom Hafen in die Berge war sehr schön. Als wir Karten für die Bahn kaufen wollten, gab es natürlich keine Annahme von Geldscheinen. So mussten wir dann nochmal irgendwas kaufen, damit wir Münzen hatten. 

 

Endlich konnten wir in der vollautomatisierten U-Bahn (sprich kein Fahrer) in die Altstadt fahren. Die Altstadt ist wunderschön, genauso wie die Sicht auf die Berge. Herrlich! 

 

Wir gingen die Altstadt runter und steuerten den See an. So kamen wir dann auf eine Einkaufsmeile, die sehr von Kunst geprägt ist. Sehr interessant und sehr schön! 

 

leider haben wir uns ab dann verlaufen, was für Missstimmung sorgte. Aber schlussendlich kamen wir doch an und die Stimmung besserte sich, denn auf dem Campingplatz gab es Live-Musik und wir lümmelten uns warm eingepackt auf die Stühle und schauten dem Sternenhimmel und seinem Treiben zu. 

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