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Tag 5 - Tallinn

Heute haben wir mal schön ausgeschlafen. Wir sind daher erst um kurz nach 9 Uhr runter zum frühstücken gegangen. Trotz allem war ich irgendwie doch noch gerädert und deswegen still. Wir sind dann zum Schloss Katharinental oder auch "Kadriog" gelaufen und haben uns den Park und das Schloss von außen angeschaut. Rein gehen konnte man aber nicht, außer man möchte das Kunstmuseum besuchen. Das "Schloss" ist putzig klein, nicht in den großen Ausmaßen wie wir das in Deutschland kennen. Wir haben viele Gruppen gesehen und ein Teil hat die Führung mit den Rädern hinterlegt, ein anderer Teil zu Fuß. Man konnte da deutlich äußerliche Unterschiede erkennen. Die Radfahrer waren jünger, schlanker und fitter, während die Fußgänger älter und korpulenter waren.

 

Nun gingen wir in Richtung Yachthafen und machten noch einen Schlenker durch den japanischen Garten. Der Yachthafen war nichts besonderes, wir sind da ziemlich flott dran vorbei gelaufen und zum Strand gegangen. Dort haben wir Pause in einem Fischerhäuschen mit Chill-Out-Musik auf der Terrasse gemacht, schließlich sind wir mal eben so 10km von der Altstadt bis zum Strand gelaufen! Nach der Pause mit leckeren Burgern und ChillOut-Musik liefen wir noch ein kurzes Stück den Strand runter und dann mit dem Bus für 1,60€ pro Person zurück in Richtung Altstadt. Dort machten wir ein Nachmittagsschläfchen von ca. 1 Stunde und erkundeten anschließend die Altstadt mit einer kurzen Pause in einem Café, um die Postkarten zu schreiben und zu verschicken. Dort entdeckte mein Vater ganz begeistert einen Bentley aus Dubai. Die Besitzer waren wohl gerade auf Unterkunftssuche, da wir sie dann noch an verschiedenen Hotels gesehen haben. Als wir am Auto bei vorbei gingen, stellten wir fest, dass an der Seite eine heftige Delle ist - wo die wohl her kommt. ;-)

 

Wir gingen dann noch zu den "drei Schwestern", welches drei Häuser nebeneinander sind und 1362 erbaut wurden. Diese sollen einer Legende nach von einem Kaufmann für seine drei Töchter errichtet worden sein. Hier wurden - nach dem Umbau 2003 zu einem Fünf-Sterne-Hotel - auch Gäste wie z.B. Elisabeth II., Kaiser Akihito aus Japan, Metallica und auch Horst Köhler empfangen. Tallinn besitzt eine Stadtmauer aus dem 13. Jahrhundert, welche damals die größte und stärkste Schutzmauer Nordeuropas war, welche wir sowohl auf als auch neben der Mauer erkundeten.

 

Abends speisten wir in unserem Hotel und waren dort die einzigen Gästen, da das Restaurant neu aufgemacht hatte. Da das Fleisch eher medium well war, haben wir noch Desserts aufs Haus serviert bekommen und ich habe die Gunst der Stunde genutzt und Pfannkuchen mit Honig (und frischem Waben) bestellt. Obwohl ich ja eigentlich gar kein  Honig mag, war ich total begeistert - es war so köstlich! 

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