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Wie du deinen richtigen Wanderschuh findest

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Wanderschuhe zu finden ist nicht immer ein leichtes Unterfangen. Gibt es doch viele Faktoren, die es zu berücksichtigen gilt. Daher möchte ich dir ein wenig bei der Suche nach passenden Wanderschuhen helfen. Ganz wichtig ist: Die Schuhe niemals blind im Internet kaufen. Gehe lieber in einen Fachhandel vor Ort und lasse dich gut beraten. Ein guter Verkäufer wird dir Zeit lassen und dir verschiedene Schuhe geben. Denn wenn du dir den falschen Schuh holst, sind Blasen und Schmerzen vorprogrammiert und so machen Wanderungen ja keinen Spaß. Aber wie merkst du, welche Schuhe für dich geeignet sind? Anbei eine kleine Anleitung für dich:

 

Der Einsatzbereich

Für Wanderschuhe gibt es unterschiedliche Kategorien. Sie teilen ein, welche Schuhe für welchen Einsatz am besten geeignet sind. Lowa hat eine eigene Kategorie, welche in Klammern gekennzeichnet sind:

Kategorie

(Lowa in Zahlen)

Schuhspezifikation Gelände Schuhe
A (5) Leichte Wanderschuhe - meist Halbschuhe Wald- und Wiesenwege; flache und befestigte Wege  Flexible Sohle, wenig Dämpfung. Meist für den Alltag draußen sowie für kürzere Wanderungen mit wenig Gepäck.
A/B (4) Hohe Wanderschuhe weitgehend befestigte Wege mit (deutlichen) Anstiegen und vereinzelt losem Untergrund Die Sohle ist verwindbar, aber relativ steif und dick. Die Schuhe eignen sich für Touren mit Übernachtung und mittelschwerem Gepäck (bis 35l). 
B (3) Klassischer Trekkingstiefel Bergiges sowie streckenweise unwegsames Gelände, aber mit klarer Streckenführung. Die Sohle ist verwindungssteif, hat eine dicke Zwischensohle für viel Dämpfung und eine hohe Schnürung. Meist für mehrtägige Trekkingtouren mit großem Rucksack (40-70l). Nicht zu empfehlen für lange Bergtouren oder sehr kalten Bedingungen oder hohe Lagen (über 3000m). 
B/C Schwerer Trekkingstiefel Unwegsames, steiles Gelände und u.U. auch ohne direkte Wegführung sowie kürzere Wintertouren.  Steife Sohle mit tiefem Profil, sehr hoher Schnürung stabilem Schaft. Für Klettersteige und höhere Lagen (3000 - 4000m) geeignet. 
C (2) Bergstiefel Sehr grober und steiler Untergrund, Eis und Firn sowie abseits befestigter Wege.  Sehr hoher Schaft, meist zusätzlich isoliert. Kante an der Ferse erlaubt Verwendung von halbautomatischen Steigeisen. Mehrtägige Touren im Winter oder in größeren Höhen (bis 5000m). 
D (1) Expeditionsstiefel Für Höhen- und Extrembergsteigen oder Expeditionen. Gletscher, lange Wintertouren sowie Eis- und Mixed-Klettern.  Voll steigeisenfest, mit herausnehmbarem, isoliertem Innenschuh, extrem robuster und langlebiger Verarbeitung. 

Wichtig ist zu beachten, dass die Hersteller die Kategorien alle unterschiedlich bewerten. Das heißt also, dass es keine starren Grenzen gibt und du auch ein wenig auf dein Bauchgefühl achten solltest. Bei mir war es der "Wow"-Effekt mit meinem Waxenstein-Schuh. Alle anderen Schuhe waren mir entweder zu steif, so dass ich darin mehr rumstolperte als gehen konnte, zu eng oder zu fest. Ich merkte bei der Anprobe beispielsweise, dass ich mit den B-Schuhen unsicherer unterwegs war, weil ich mit meiner Fußsohle keine Unebenheiten mehr spüren konnte. Das kann ich mit meinen A/B-Schuhen besser und ich fühle mich dadurch bei Unebenheiten sicherer. Ich bin aber auch ein Barfußgänger und laufe zuhause und auch im Garten wenn möglich immer ohne Schuhe rum. Daher könnte es sein, dass meine Füße etwas trainierter sind als andere Füße, die immer in Schuhen stecken. Je trainierter deine Füße sind, umso weniger nötig ist es, feste Schuhe zu haben. Bergführer laufen wohl auch gerne mal in Turnschuhen rum, einfach weil diese für sie besser passen bzw. bequemer sind und die Füße gleichzeitig auch so trainiert sind, dass sie keine steifen und schwere Schuhe mehr benötigen. 

 

Es bringt dir nichts, wenn du den idealen Schuh in der Kategorie deines Vorhabens hast, aber die Passform einfach nicht stimmt. Wenn du dich darin nicht wohl fühlst, es hier und da ziept oder zu locker/eng ist, dann lass den Schuh am besten im Regal stehen. Du musst lange darin laufen können, daher solltest du dann ein bisschen die Kategoriengrenzen austesten und den Schuh nehmen, der dir am besten passt. Das kann aber auch bedeuten, dass dir zum Beispiel ein Männerschuh besser passt als ein Frauenschuh und umgekehrt. Scheue dich da nicht, auch Schuhe des anderen Geschlechts auszuprobieren - man wird es nicht von außen erkennen. ;-) 

 

Die Schuhgröße

Bei Wanderschuhen ist es ganz wichtig, dass deine Schuhe nicht zu eng und nicht zu kurz sind. Am besten gehst du erst ab dem Nachmittag deine Wanderschuhe kaufen, denn dann sind deine Füße schon etwas dicker und du wirst keine bösen Überraschungen mit deinen neuen Wanderschuhen erleben. Solltest du morgens deine Schuhe aussuchen wollen, dann bedenke, dass deine Füße morgens noch nicht so dick sind wie abends und in der Regel auch etwas kürzer sind. Daher ist es immer besser, wenn deine Schuhe nicht zu eng sitzen, denn sonst könnte dein Schuh nach langen Wandertagen zu eng sein. Du darfst außerdem mit deinen Zehen nicht vorne an die Schuhspitze stoßen, denn das wird sonst beim bergab gehen unangenehm und du bekommst Schmerzen in den Zehen. Am besten suchst du einen Fachladen aus, der auch einen kleinen begehbaren Terrain hat, wo du deine Schuhe auch bergab testen kannst. Eine andere Möglichkeit ist es, die Schuhsohle raus zu nehmen und deinen Fuß darauf zu stellen. Ist zwischen dem Zeh und der Sohlenspitze noch ein daumenbreit Platz, dann ist der Schuh genau richtig groß. Deine Ferse sollte hinten im Spann fest sitzen, rutschst du hoch und runter, dann sitzt dein Schuh nicht richtig und du könntest an der Stelle Blasen bekommen. 

 

Laufen mit dem Hallux valgus

Viele Menschen haben einen Hallux Valgus, der beim Wandern dann unangenehm bis schmerzhaft werden kann. Bei einem Hallux valgus handelt es sich um einen Schiefstand der großen Zehe. Dieser zeigt immer mehr nach innen und der Großzehballen tritt immer stärker hervor. Dadurch wird der Fuß immer breiter und ein längeres laufen wird immer unangenehmer. Oft ist dann der Zehenbereich im Schuh zu eng und es drückt. Die Hersteller haben das mittlerweile auch im Fokus und entwickeln extra Wanderschuhe mit einem großen Vorderzehenbereich und dennoch engem Schaft. Du solltest deine Zehen im Schuh noch bewegen können, denn dann hast du genug Platz. So hast du fest sitzende Schuhe und trotzdem Platz für deinen breiten Vorderzehbereich. Das tut sehr gut. Der Waxenstein ist zum Beispiel auch so ein Schuh. Da ich einen leichten Hallux valgus habe, war es mir sehr wichtig, entsprechend einen breiten Schuh zu finden. Die normalen Wanderschuhe waren mir oft zu eng und das wird dann auf Dauer schmerzhaft. Beim Meindl sind es z.B. die ComfortFit-Schuhe und beim Hanwag gibt es beispielsweise die StraightFit-Leisten. Hier ein schönes Bild von Hanwag: 

 

Hanwag; Leisten; StraightFit; Bunion; Narrow; Wide
Von links: Wide, Narrow, Bunion, StraightFit. Grau ist die "normale" Form, rot die jeweilige Sonderform. Grafik: Hanwag

Hanwag empfiehlt zum Beispiel die Bunion-Leisten, wenn Hallux Valgus vorliegt. Mein Waxenstein hat die StraightFit-Leisten, was für mich derzeit noch mehr als ausreichend ist, da mein Hallux nur leicht ist. Meindl legt vollsten Wert auf die Funktion, weswegen man da auch von außen erkennen kann, dass der Schuh breiter als gewöhnlich ist. Teva, die eigentlich für die Wandersandalen bekannt sind, hat auch ein paar wenige Wanderschuhe im Angebot die alle im Vorderfußbereich breiter sind. Auch Keen bietet im gesamten Schuhsortiment breite oder sehr breite Vorderfußbereiche an. 

 

Material 

In der heutigen Welt findest du natürlich auch ganz viele unterschiedliche Materialien und Verarbeitungsarten. So gibt es zum Beispiel Leder und Gore-Tex. Beide haben ihre Vor- und Nachteile. 

 

Leder beispielsweise ist ein Naturprodukt und ist in der Regel langlebiger und auch robuster als Gore-Tex. Allerdings ist es nicht wasserdicht, sondern nur wasserabweisend, das heißt, dass du irgendwann dann doch mal nasse Füße bekommst, wenn du lange durch nasse Wiesen läufst oder es den ganzen Tag regnet. Dafür trocknet Leder schneller als Gore-Tex und hat eine bessere Atmungsaktivität. Du schwitzt also nicht so schnell und dein Schweiß wird besser nach außen absorbiert als mit Gore-Tex. Leder muss aber auch mehr gepflegt werden als Gore-Tex. Wer auf das Gewicht achtet, greift wohl auch schon mal eher zu Gore-Tex, da Leder etwas schwerer ist. 

 

Die B-Schuhe haben in der Regel einen Geröllschutz an der Schuhspitze. Das ist ein schwarzer umlaufender Gummirand, der das Obermaterial vor spitzem und losem Geröll schützen soll. Der Geröllschutz macht die Sohle aber auch gleichzeitig steifer und den Schuh etwas schwerer. Auch gibt es mittlerweile sogenannten Bio-Leder, also Leder von Kühen in Freilandhaltung, weil deren Leder robuster und dicker ist. Bei den Sohlen gibt es auch beispielsweise kompostierbare Sohlen, die ab 70°C kompostiert werden können. Ab einer bestimmten Kategorie kannst du deine Schuhe auch wiederbesohlen lassen, wenn die Sohlen abgelaufen sind. So sparst du dir das Geld für neue Schuhe und kannst deine gutsitzenden Schuhe behalten. Da lohnt sich die Investition in neue Wanderschuhe doch gleich viel mehr!

 

Socken

Nicht nur der richtige Schuh ist wichtig, sondern auch die passende Socke! Solltest du also noch keine passende Wandersocken haben, die du mit ins Geschäft nehmen könntest, dann lass dich auch bzgl. der Socken beraten. Denn nur mit passenden und gut sitzenden Socken, hast du gute Schuhe und vermeidest Blasen. Hier gibt es auch wieder eine ganze Bandbreite an Socken (von dünne bis dicke, unterschiedlich gepolsterte usw usf.). Es gibt auch sogenannte "Wrightsocks", welche doppellagig sind und so Blasen vermeiden sollen (Pilgerer haben unter sich den Tipp, zwei Socken übereinander anzuziehen, um Blasen zu vermeiden).

 

Fazit

Lass dir Zeit bei deiner Schuhauswahl und geh schlimmstenfalls auch nochmal in ein anderes Geschäft, wenn dein Fachladen dich nicht gut berät und keine große Auswahl an Schuhen hat. Sei dir darüber im Klaren, welches Material du haben willst und wie du deine Schuhe einsetzen möchtest. Bei den Wanderschuhen hat die Funktionalität und Passform oberste Priorität, erst dann kannst du dir auch die Farbe etc. der Schuhe anschauen. Hör auf alle Fälle auf deine Füße - sie werden dir sagen, welcher Schuh dir passt und welche Schuhe sie mögen. Du solltest deine Schuhe länger als 5 Minuten tragen und damit auch am besten auch über verschiedene Bodenbeläge auf der Teststrecke des Ladens laufen, um zu sehen, wie sie dir passen. Jeder gute Fachhandel hat einen kleinen Bereich mit verschiedenen Bodenbelägen, so dass du deine Schuhe ausgiebig testen kannst. Ich hoffe, ich konnte dir ein bisschen Licht in den Dschungel bringen, bei Fragen kannst du mich natürlich auch gerne fragen. 

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Neue Schuhe für uns

Meine alten Wanderschuhe haben nach über 15 Jahren und ohne irgendwelcher Pflege ausgedient. Das zeigte sich letztes Jahr bei der Gratwanderung des Fellhorns. Meine Sohle löste sich und am Ende der Wanderung war klar - damit kann ich nichts mehr unternehmen. 

 

Schuhanprobe in der Biwakschachtel

Also ging es vor zwei Wochen in die Biwakschachtel in Koblenz und ich wurde sofort unter die Fittiche genommen und beraten. Zu meiner Überraschung habe ich sehr schnell die passenden Schuhe für mich gefunden. Ich hätte nicht gedacht, dass ich in unter einer Stunde meine Schuhe finde. Nach dem Fund trug ich die Schuhe noch etwa eine Stunde bei der Anprobe verschiedener Rucksäcke, so dass ich noch schauen konnte, ob der Schuh wirklich so gut sitzt, wie es sich für mich im ersten Moment anfühlte. Der Verkäufer zeigte mir verschiedene Schuhe von Meindl und Hanwag. Da ich einen leichten Hallux Valgus habe und auch sehr breite Füße im Vorderzehenbereich habe, war es wichtig, dass ich entsprechende Schuhe bekomme. Außerdem möchte ich mit den Schuhen auch mehrtägige Wanderungen, sei es mit dem Zelt oder in Hütten, schaffen. Da ich auch einen neuen Rucksack benötigte, haben wir also beides zusammen ausgesucht. 

 

Die meisten Schuhe fühlten sich zu eng vorne an, die konnte ich direkt wieder aussortieren. Ein Schuh hat soweit ganz gut gepasst, aber ich konnte damit nicht ordentlich abrollen, es war mir zu steif. Wobei mir natürlich bewusst war, dass im unwegsamen Gelände solche Schuhe nur von Vorteil sind. Dennoch fühlte ich mich nicht wohl in dieser "Haut".  

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Hanwag Waxenstein Bio Lady

Dann wurde mir der Hanwag Waxenstein Bio Lady gegeben - und es hat einfach gepasst! Ich hab mich direkt sehr wohl in diesen halbhohen Schuhen gefühlt. Der Hanwag Waxenstein ist sowohl innen als auch außen mit Vollleder von Rindern aus biologischer Haltung ausgestattet und schmiegt sich wunderbar an meine Füße an. Außerdem sind es die ersten Schuhe mit einer voll kompostierbaren Laufsohle von Vibram, ein sehr bekannter Hersteller für Sohlen von Berg- und Trekkingschuhen. Was es nicht alles gibt! Hanwag bemüht sich seine Schuhe so zu gestalten, dass möglichst wenige bis keine Nähte vorne im Fußbereich sind, was Blasen vermeiden soll. Das finde ich auch so beim Waxenstein vor und bei der ersten Wanderung störte keine einzige Naht, denn die sind einfach nicht vorhanden. Toll fand ich für mich, dass die Sohle nicht zu steif ist, ich damit also noch normal gehen konnte und dass der Vorderfußbereich nicht eingeengt wird. Ich habe also viel Platz vorne und nicht zu schnell Schmerzen dank meines leichten Hallux. Die Schuhe sind etwa 650g leicht bei einer Größe von 7,5 und etwa knöchelhoch. Genau richtig für Wanderungen im Mittelgebirge und den Voralpen sowie Hüttenwege (Kategorie A/B). Und ganz wichtig! Wenn die Sohlen abgelaufen sind, lassen sie sich durch neue Sohlen ersetzen - man muss also nicht noch einmal komplett neue Wanderschuhe kaufen. 

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Hanwag Tatra

Auch mein Mann benötigte neue Wanderschuhe, so dass wir auch ein zweites Mal in die Biwakschachtel gegangen sind und für ihn nach Schuhen suchten. Mein Mann hat sehr schmale Füße - also genau das Gegenteil zu meinen breiten Füßen. Es gestaltete sich etwas schwieriger, aber nach etwa zwei Stunden kam auch bei ihm der "Wow-Effekt". Seine Füße fühlten sich mit den Schuhen "Tatra" von Hanwag am wohlsten. Diese sind eine Kategorie über meine Waxenstein-Schuhe und steifer. Sie haben einen Geröllschutz und einen höheren Schaft, so dass die Gefahr des umknickens deutlich geringer ist als mit meinen Waxenstein-Schuhen. Der Tatra hat außen Leder und innen Gore-Tex, ist also wasserdicht. Auch diese Schuhe sind wiederbesohlbar. 



Erste Bewährungsprobe

Auf dem Pyrmonter Felsensteig wurden die Schuhe direkt allen möglichen Bedingungen ausgesetzt - Wasserpfützen, Matsch, Steinen, Bachzuläufe. Nach der Reinigung zeigte sich - sie haben das Ganze ohne Probleme überstanden. Innen drin ist es schön trocken geblieben, außen rum gab es keine Flecken und sonstige Schäden. Nur der Geröllschutz vorne hat bei mir etwas gefehlt, eine kleine Schramme ist bereits drin. Blasen haben wir uns in den 3,5 Stunden auch überhaupt keine gelaufen - es fühlte sich genau richtig und perfekt an. Nur hinten am Achilles ist die Haut bei mir an beiden Füßen gerötet und leicht gereizt gewesen. Das könnte eventuell eine potentielle Blasenschwachstelle werden. Mal schauen, ob ich mit anderen Socken und/oder Hirschtalg dem entgegen kommen kann. 

 

Hanwag - ein traditionsreicher Betrieb 

 

Hanwag - der Name setzt sich aus dem Namen von Gründer Hans Wagner zusammen. Hanwag stellt seit 1921 in Vierkirchen bei München Berg- und Trekkingschuhe her und legt hohen Wert darauf, dass die Schuhe in Europa (Kroatien und Ungarn) und teilweise (zu 30%) in Deutschland bzw. Bayern hergestellt werden. Hanwag legt auch Wert auf die Nachhaltigkeit, denn nur wenn die Natur erhalten bleibt, können die Schuhe noch weiter getragen werden. Das heißt, sie achten auf Langlebigkeit (z.B. gezwickte und somit austauschbare Fußsohlen), auf die Materialien (z.B. lokal produzierte und umweltverträgliche Produkte), Bio-Leder (artgerecht gehaltene Rinder und chromfrei gegerbtes Leder). Sie geben aber auch zu, dass die Kleber bisher nicht umweltfreundlich sind, da die Kleber den Umweltansprüchen als Wanderschuhe bisher nicht genügen hier sind sie noch an verschiedenen Projekten dran. Sie betonen, dass sie keine Öko-Wanderschuhe verkaufen, denn dies sei schlichtweg einfach nicht der Fall. 

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Kommentare: 2
  • #1

    Kama Sutra (Freitag, 23 Februar 2018 19:30)

    Wusste gar nicht, dass HanWag auch Erotik-Stiefel herstellt...

    Ich dachte bisher immer, das Modell hieße „Tatra“, wie das Gebirge.

  • #2

    Dana (Samstag, 24 Februar 2018 00:53)

    Autsch, du hast mich da eiskalt erwischt. Ich hab irgendwie immer Tantra gelesen. Man sollte sich wohl weniger mit Kamasutra beschäftigen. � Natürlich ist es das Tatra - ist korrigiert!